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	<title>Wesentlich Sein</title>
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	<description>und das eigene Potenzial entfalten</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Aug 2026 11:02:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was willst Du von mir?</title>
		<link>https://wesentlich-sein.de/was-willst-du-von-mir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mengelnkemper]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wesentlich Sein]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Frage stellte mich oft vor ein inneres Dilemma. Denn ich neigte stets dazu, diese Frage mit einem Idealbild zu beantworten.&#160; Was will ich von Dir?&#160; Das Erstellen eines Konstrukts, das meinen Werten entspricht. Und das mein Gegenüber sich danach ausrichten kann &#8211; sofern sie das will.&#160; Doch was steckt (für mich) dahinter. Denn was [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage stellte mich oft vor ein inneres Dilemma. Denn ich neigte stets dazu, diese Frage mit einem Idealbild zu beantworten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was will ich von Dir?&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine glückliche Beziehung</li>



<li>Freiheit</li>



<li>Verbundenheit</li>



<li>Das Du auf mich eingehst</li>



<li>Das Du mich wahrnimmst</li>



<li>Gemeinsam lachen</li>



<li>Viele andere Gemeinsamkeiten</li>



<li>…</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erstellen eines Konstrukts, das meinen Werten entspricht. Und das mein Gegenüber sich danach ausrichten kann &#8211; sofern sie das will.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was steckt (für mich) dahinter. Denn was ist, wenn meine Partnerin das nicht erfüllt? Was wird dann aus meinem Wollen? wird dann Trotz daraus? Abwehr, Disharmonie oder Enttäuschung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Moment, in dem ich das, was ich will, definiere, benenne ich da nicht auch einen Mangel? Und gleichzeitig auch eine Erwartungshaltung. Und Erwartungen neigen dazu, enttäuscht zu werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, was will ich dann wirklich? Und meine Antwort darauf ist: Nichts!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht als Schutz davor, nicht enttäuscht zu werden. Oder das meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Sondern einfach aus dem Grund, das ich keine Vorstellung etablieren will. Denn sobald ich eine Vorstellung von etwas habe, ja dann stelle ich diese doch vor die Beziehung. Ich habe dann ein Idealbild, das sich stets im Vergleich mit der Realität befindet. Und dann sehe ich meine Partnerin nicht, sondern nur meine Vorstellung von ihr.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ebenso verhält es sich ja in Beug auf mich selbst. Alles, was ich glaube zu sein, ich bin es nicht. Jede Vorstellung von mir selbst ist ja auch nur ein Abbild der Realität, ein Konstrukt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst, wenn ich von meiner Partnerin nichts will, kann ich mich auf den eigentlichen Prozess (die Beziehung) einlassen, ergreifen und auslegen lassen. Und erst, wenn ich alle Bilder und Vorstellung mir selbst gegenüber ablege, beginnt die wahre Beziehung zu mir selbst.&nbsp;</p>
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		<title>Immer diese Befindlichkeiten</title>
		<link>https://wesentlich-sein.de/immer-diese-befindlichkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mengelnkemper]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 15:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wesentlich Sein]]></category>
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					<description><![CDATA[Was mich an mir selbst stört: das ich mich oft von meinen Befindlichkeiten steuern lasse. Doch zunächst die für mich grundlegendere Frage: Was sind für Befindlichkeiten überhaupt in meiner Welt? Vielleicht macht es ein Beispiel klarer: Ich will 5-7 kg abnehmen. Eigentlich kein großes Hexenwerk. Ich strukturiere meinen Alltag entsprechend neu. Was das Essen betrifft [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Was mich an mir selbst stört: das ich mich oft von meinen Befindlichkeiten steuern lasse. Doch zunächst die für mich grundlegendere Frage: Was sind für Befindlichkeiten überhaupt in meiner Welt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht macht es ein Beispiel klarer:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will 5-7 kg abnehmen. Eigentlich kein großes Hexenwerk. Ich strukturiere meinen Alltag entsprechend neu. Was das Essen betrifft (also, was ich esse), wann ich etwas esse und übe mich im Verzicht von Dickmachern. Dazu noch etwas Sport und damit sollte es doch gelingen, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann geschieht etwas seltsames: Gedanken erscheinen scheinbar aus dem Nichts und torpedieren das Ziel. „Ach, es reicht doch, wenn ich morgen mit Sport anfange“. „Nur noch dieses eine Essen, diese eine Mahlzeit, dass ist okay“. „Heute hab ich so viele Kalorien verbrannt, da darf ich mir die Chips gönnen.“ Und dann gebe ich diesen Gedanken nach. Lasse sie zum Herren in meinem Hause werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anderes Beispiel:<br>Ich weiß genau, wie ich meinen Berufsalltag strukturieren muss, um am Ende des Tages zurückblicken zu können mit dem Satz: „Heute war ein guter Tag“. Ich bin mir auch bewusst, das nicht alle Geschäfte zu einem Abschluss kommen. Das sich das Kommunikationsverhalten in den letzten Jahren verändert hat. Wo vor 10 Jahren das Telefon noch der primäre Kanal war ist es heute die Mail, die Chat-Nachricht, der Post auf LinkedIn. Und doch „will“ ich, dass die Leute per Telefon erreichbar sind. Und je weniger ich so erreiche, desto höher wird der Frustlevel, desto mehr und mehr übernehmen die negativen Gedanken die Oberhand und ich ziehe mich selbst runter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und obwohl ich mir all dessen bewusst bin, ist das dieses Gefühl der Machtlosigkeit diesen Gedanken gegenüber. Es ist, als würde ich auf dem Beifahrersitz platz nehmen und mir selbst auf dem Fahrersitz dabei zuschauen, wie ich mich diesen Gedanken hingebe und mich davon runterziehen lasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist es glaube ich, was mich bei diesen Befindlichkeiten am meisten stört: dieses Ohnmachtsgefühl. Dieser Verlust der Kontrolle. Und dabei habe ich selbst die Strukturen geschaffen, gegen die ich heute gefühlt kämpfe. Sie sind das Konstrukt meiner Wirklichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir haben einen gesellschaftlichen Namen für die Befindlichkeiten: der innere Schweinehund, deren es zu überwinden gilt. Doch schaue ich einmal genauer hin, dann erkenne ich, das es nicht um die Befindlichkeit an sich geht, sondern um die Bedürftigkeit dahinter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Befindlichkeit ist das Produkt der Bewertung. Sie zeigt mir, wo meine Bedürftigkeit sitzt. Das Bedürfnis, gesehen werden zu wollen, eine Situation, in der mir jemand ins Wort fällt, führen zu der Bewertung, von dieser Person nicht gesehen zu werden, und münden dann in der Befindlichkeit (Trotz, Ablehnung, …).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also ist die Befindlichkeit eher der „Rauchmelder“ der mir zeigt, wo ein Bedürfnis ist, eine Bedürftigkeit. Die Befindlichkeit selbst ist somit nicht das Problem sondern das Bedürfnis, das durch sie befriedigt werden will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zu meinen Beispielen: Das Bedürfnis nach Genuss ist stärker als das Bedürfnis nach schlankem Aussehen. Das Bedürfnis nach Kontrolle in der Kommunikation führt zum Unmut, wenn es nicht gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich damit jetzt mache? Die Befindlichkeit wahrnehmen. Mehr nicht. Denn alleine durch das Wahrnehmen verändert ich bereits alles.</p>
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		<title>Die Entdeckung des lebendigen Spiegels</title>
		<link>https://wesentlich-sein.de/die-entdeckung-des-lebendigen-spiegels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mengelnkemper]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 07:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wesentlich Sein]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Momente im Leben, in denen sich alles wandelt. Nicht durch große Ereignisse oder dramatische Entscheidungen, sondern durch eine stille Erkenntnis, die wie ein sanfter Regen auf ausgedörrte Erde fällt. Vom Machen zum Sein Jahrelang war ich gefangen in der Illusion des Machens. Ich sah Potenzial &#8211; in mir, in anderen, in Unternehmen &#8211; [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Momente im Leben, in denen sich alles wandelt. Nicht durch große Ereignisse oder dramatische Entscheidungen, sondern durch eine stille Erkenntnis, die wie ein sanfter Regen auf ausgedörrte Erde fällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Machen zum Sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang war ich gefangen in der Illusion des Machens. Ich sah Potenzial &#8211; in mir, in anderen, in Unternehmen &#8211; und wollte es unbedingt umsetzen. Mit Begeisterung, aber ohne Orientierung stürzte ich mich in Projekte, entwickelte Konzepte, versuchte zu optimieren und zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch da war immer diese Anspannung, diese Überforderung. Etwas stimmte nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkenntnis kam leise:&nbsp;<strong>Ich spürte den Unterschied zwischen dem Potenzial, das durch mich fließen wollte, und dem Potenzial, das ich umsetzen wollte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das eine fühlte sich leicht an, kraftvoll und ruhig. Das andere war Kampf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Quelle vor der Leidenschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen Überlegungen war mir klar geworden, dass vor jeder Leidenschaft etwas anderes steht: das reine Potenzial. Das, was werden will, bevor es zu einer bestimmten Passion wird. Diese Erkenntnis veränderte alles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich sah ich einen Kreislauf statt einer geraden Linie. Potenzial will sich ausdrücken, entwickelt eine Richtung, formt eine Haltung, schafft Strukturen, lebt sich als Kultur aus, entwickelt Strategien und strahlt in die Welt &#8211; nur um wieder ins erweiterte Potenzial zurückzufließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein lebendiger Kreislauf des Werdens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Moment der Klarheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam der Moment, in dem ich erkannte:&nbsp;<strong>Ich sehe nur die Möglichkeiten, nicht das Unmögliche.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war die Befreiung vom Helfersyndrom, vom Retter-Komplex. Ich muss nicht das Potenzial in anderen zur Entfaltung bringen. Das liegt nicht in meiner Hand. Ich kann nur sehen, was bereits da ist und werden will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erkenntnis brachte eine tiefe Ruhe mit sich. Die Leichtigkeit des nur Sehens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein neues Verständnis meiner Rolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was bin ich dann? Ein lebendiger Spiegel. Ein Sparringspartner für die Seele. Jemand, der hilft zu erkennen, nicht zu verändern. Der die richtigen Fragen stellt, statt Antworten zu geben. Der einen Raum hält, in dem sich zeigen kann, was gesehen werden will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Früher wollte ich Potenzial entwickeln</li>



<li>Heute sehe ich, was sich entwickeln will</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr der Projektion ist mir bewusst. Die Frage &#8222;Sehe ich, was da ist, oder was ich gerne sehen würde?&#8220; begleitet mich. Aber genau diese Bewusstheit schützt vor der Falle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Integration beginnt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Erkenntnis zu haben ist das eine. Sie zu leben das andere. Jetzt geht es darum, diese neue Haltung in den Alltag zu integrieren. Durch Beobachtung. Durch Bewusstheit für die Momente, in denen ich ins alte &#8222;Wollen&#8220; zurückrutsche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Bemerken ist bereits ein Schritt zurück ins Sein. Jede bewusste Rückkehr stärkt den neuen Modus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende dieser Erkenntnis-Reise steht nicht ein neues Konzept oder eine Methode. Es steht eine fundamental veränderte Haltung zum Leben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Wollen zum Sein.</strong>&nbsp;<strong>Vom Machen zum Wirken.</strong>&nbsp;<strong>Vom Entwickeln zum Erkennen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist kein Weg zurück, sondern ein Weg nach Hause. Zu dem, was schon immer da war und darauf wartete, gesehen zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Welt, die ständig nach dem nächsten Durchbruch, der nächsten Innovation, der nächsten Lösung sucht, ist vielleicht das Revolutionärste:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfach zu sehen, was ist.</strong></p>
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